Das Bloggeralphabet - A wie Arbeit

Sonntag, Januar 17, 2016


"52 Wochen - 26 Buchstaben - 26 Themen 
Alle 14 Tage steht ein neues Stichtwort im Raum, von "A wie Arbeit" bis hin zu "Z wie Zeit". Jedes Thema ist dabei mit dem Bloggen verknüpft - beispielsweise inwiefern das Bloggen deinen Job beeinflusst und umgekehrt, wie viel Zeit du in de Blog investierst."
Quelle: Neontrauma

Jeder ist herzlich eingeladen, an dem Projekt mitzumachen. Alle zwei Wochen gibt es dabei ein bestimmtes Thema zu dem man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Zu Beginn des jeweiligen Zeitraums gibt es auf Neontrauma eine enstprechende Ankündigung und Inspiration für den Beitrag. Alles weitere zur Aktion erfahrt hier

Ich finde die Idee echt süß und einfallsreich, weswegen ich mich (heute auf den letzten Drücker) noch dazu entschieden habe mitzumachen. Ich hoffe, ich kann zu allen Themen was beitragen, aber sicherlich fällt mir was ein ;)

Das Thema vom 04.01 bis 17.01.2016:
A wie Arbeit

Der Blog ist in erster Linie ein reines Hobby. Ein Hobby das - und jeder Blogger, der schon etwas länger bloggt und dies mit der gleichen Leidenschaft tut wird das wissen - viel Arbeit macht. Eine Arbeit in die ich wöchentlich sicherlich nochmal gute 10 - 15 Stunden stecke.

Ich selber verdiene mit dem Blog kein Geld. Ich bin Studentin. Sicherlich kann man jetzt das alte Klischee hervorholen und sagen: "Pff, Studenten haben doch eh einen Haufen Zeit. Kein Wunder, dass die so viel Zeit zum bloggen hat." Nun ja, ich gehöre offenbar nicht zu diesen Studenten. Denn neben Vorlesungsbesuchen kommt noch die Aufarbeitung und Vorbereitung zu Hause hinzu. Insofern kann man sagen, dass zumindest mein Studium einem Vollzeitjob von 40 - 50 Wochenstunden gleicht (Wochenende miteingerechnet). Das was ich an Arbeit in den Blog investiere, könnte nochmals fast einen Teilzeitjob abgeben. Aber auch wenn ich mit dieser Art von Arbeit kein Geld verdiene, ist es wohl die Arbeit, die mir am meisten Spaß macht. Ich glaube, ich möchte mit dem Blog auch kein Geld verdienen. Sicherlich sollte man auch als Hobby regelmäßg bloggen, aber wenn ich damit noch mein Geld verdienen würde, würde ich es vielleicht nicht mehr als Hobby sehen und den Spaß dran verlieren. Allerdings muss ich sagen, dass ich teils wegen des Blog meinen Job in einer Anwaltskanzlei geschmissen und mich nochmal für ein Studium entschieden habe, nur um ganz vielleicht damit  im Bücherbereich später arbeiten zu können.

Ich  denke es ist zudem auch Arbeit, sich das alles mit dem Bloggen erstmal anzueignen. Ich habe vorher nie groß Rezensionen geschrieben oder sonst irgendwie etwas in dem Bereich gemacht. Insofern musste ich mir dieses ganze Blog-Ding mit allem was dazu gehört - insbesondere das schreiben von einigermaßen guten, aussagekräftigen Rezensionen - erst aneignen (nicht, dass ich jetzt schon alles im Bereich bloggen kann, aber so die Grundsachen habe ich einigermaßen drauf). Den Blog überhaupt aufzubauen, ihn ein bisschen zu "vermarkten" etc. macht Arbeit. Sich mit anderen Bloggern und Verlagen/Autoren zu verknüpfen und diesen Kontakt einigermaßen gut zu halten, macht Arbeit. Für mich hat sich diese Arbeit aber gelohnt und lohnt sich immer noch, da ich es nach fast 2 Jahren immer noch mit einer unglaublichen Freude tue - was ja irgendwie immer noch das Allerwichtigste für das ist, was wir Blogger hier tagtäglich veranstalten :)

Alles Liebe, Ela

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3 Kommentare

  1. Hallo liebe Ela :)

    ein toller Beitrag! Ich gehöre auch nicht zu diesen typischen Studenten, nehme mir aber bewusst Zeit für den Blog und das Lesen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich denke auch, dass das Bloggen an sich eine Art Arbeit ist, aber die Hauptsache ist ja, dass es uns Spaß macht :)

    Liebe Grüße,
    Tati

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    1. Hallo liebe Tati,
      ich versuche mir auch oft Lese- und Blogzeit freizuschaufeln. Manchmal ist das schwer mit dem Gewissen, aber es ist gleichzeitig immer noch ein schöner Ausgleich zur ganzen Lernerei finde ich. Und das mit dem Spaß steht sowieso an ganz erster Stelle oder? :)

      Alles Liebe, Ela

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  2. Hallöchen liebe Ela,
    auch hier wieder ein schöner Beitrag! Ich habe den gar nicht mitbekommen gehabt. :D ich kann dir da nur zustimmen. Bloggen ist ein Teilzeitjob, wenn man es richtig machen will. Und ja die Pflege ist zeitaufwendig und es ist Arbeit sich alles dafür anzueignen. Aber wir machen das ja gerne, nicht wahr? ;)
    Auch bei mir war der Blog der ausschlaggebende Faktor um die Berufswahl noch einmal zu überdenken. ;)

    Liebst, Lotta

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